Elisenlebkuchen

Was macht das Backluder traditionell jedes Jahr am 1. Adventswochenende? Na klar – Plätzchen backen.

Nachdem mich heuer der vorweihnachtliche Wahnsinn voll im Griff hat, habe ich mich schweren Herzens dazu durchgerungen, dieses Jahr den Backofen kalt zu lassen. So ganz plätzchenlos möchte ich natürlich nur ungern durch den Advent gehen. Deswegen hoffe ich insgeheim darauf, dass meine Familie und meine Freunde mir großzügig das eine oder andere Ergebnis ihrer Weihnachtsbäckerei abtreten. ;-)

Einen Vorteil bringt das Ganze aber mit sich: Die Chance, mich endlich einmal an anderen, vorweihnachtlichen Gebäcken, wie Stollen, Lebkuchen, Gewürzkuchen etc., zu testen. Diese sind bisher aufgrund des Plätzchenoverflows jedes Jahr auf der Strecke geblieben. Denn – kaum zu glauben – selbst mir reicht es irgendwann mit dem Süßkram.

Aber ihr seht schon – so ganz kalt darf der Backofen dann doch nicht bleiben…
Also – was soll das erste Testobjekt werden? Ganz klar: Lebkuchen!

Lebkuchen
Und zwar nicht irgendwelche Lebkuchen, sondern feinste Elisenlebkuchen! Zum Glück hat mir eine Arbeitskollegin (ganz lieben Dank an Christine!) ihr bewährtes Rezept verraten und so habe ich mich am Adventssamstag in die Backstube gestellt und voller Begeisterung fast 100 Lebkuchen (3-fache Rezeptmenge) produziert, mit denen ich jetzt meine Lieben verwöhnen kann. Und vielleicht fällt ja im Gegenzug das eine oder andere Plätzchen für mich ab… ;-)

Ich mag eigentlich kein Orangeat und Zitronat und hatte anfangs große Bedenken, ob die Lebkuchen auch schmecken würden. Letztendlich habe ich mich dann aber auf die Empfehlung meiner Kollegin verlassen und diese Entscheidung nicht eine Sekunde bereut. Kaum kamen die ersten, frisch gebackenen Lebkuchen aus dem Ofen, wurden sie auch schon verkostet und für extremst lecker befunden. Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob mir die Lebkuchen pur, mit Zartbitter- oder mit Vollmilchhülle am besten schmecken. Hm – für diese schwierige Entscheidung muss ich wohl noch ein paar Verkostungs-Testreihen fahren…. ;-)

Das kommt rein:
6 Eier
180 g brauner Zucker
2 EL Honig
2 TL Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
250 g gemahlene Mandeln
250 g gemahlene Haselnüsse
200 g Orangeat
200 g Zitronat
Oblaten (ich habe 70 mm verwendet)
ca. 200 g Kuvertüre

So geht’s:
Orangeat und Zitronat zerkleinern. Ich habe das mit dem Mixer gemacht, geht aber auch mit einem Messer.
Eier, Zucker und Honig schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten unterrühren. Den Teig auf die Oblaten streichen (siehe Tipp)Die Lebkuchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 150°C 25 Minuten backen.

Tipp:
Damit die Lebkuchen auch optisch ein Highlight werden, habe ich eine Lebkuchenglocke verwendet. Es gibt sie in verschiedenen Durchmessern (5 cm, 7 cm und 9 cm). Ich habe mich für die mittlere Größe entschieden. Mit ihrer Hilfe werden alle Lebkuchen gleich groß und sehen fast aus wie vom Bäcker.

Viele liebe Grüße
von eurem Backluder

 

 

 

 

Nussecken

Nussecken mag fast jeder und die Tatsache, dass sie auch noch nach einigen Tagen wie frisch schmecken, spricht zudem für sie. Sogar zum Einfrieren eignen sie sich hervorragend. Okay – diätgeeignet sind sie eher nicht – aber wenn man sie ganz klein schneidet und schnell isst, übersieht sie die Hüfte bestimmt. Ganz bestimmt. ;-)

Inspiriert durch die Weihnachtsplätzchentüte meines Arbeitskollegen (bzw. seiner Mama) – da waren nämlich u.a. Nussecken drin – habe ich spontan beschlossen, meinen Backofen anzuwerfen und selbst welche zu backen.

Rezepte für Nussecken gibt es sehr viele. Die Arbeitskollegenmama hat mir netterweise sogar ihr persönliches Rezept zur Verfügung gestellt. Da ich aber keine Kokosflocken im Haus hatte, musste  ich ein wenig improvisieren. Aber das mag ich sowieso am liebsten. Ein erprobtes Rezept zur Orientierung, das dann mit einer mehr oder weniger großen Prise Backluderkreativität einen individuellen Stempel bekommt. Zum Glück hatte ich ein glückliches Händchen. Das Rezept hat ab sofort einen festen Platz in meinem Standardrepertoire – da sind keine weiteren Experimente notwendig.
Okay – das ist die Theorie. Ich kenne mich gut genug, um zu wissen, dass ich da noch einige Sachen ausprobieren werde. Aber das Basisrezept ist wirklich perfekt.

Das kommt rein:

Teig:
300 g Mehl
1 TL Backpulver
130 g Butter
130 g Zucker
2 Eier

Belag:
ca. 1/2 Glas Aprikosenmarmelade, möglichst ohne Stücke
200 g Butter
180 g Zucker
20 g Vanillezucker (am besten selbst gemacht)
200 g Haselnüsse gemahlen
50 g Haselnüsse gehackt
150 g Walnüsse gehackt
2 EL Wasser
2 EL Rum

So geht’s:

Mehl mit Backpulver vermischen. Zucker, Ei und kleine, kalte Butterstückchen zugeben und einen Mürbteig zubereiten. Das funktioniert super mit der Hand, es kann aber natürlich auch mit dem Knethaken gemacht werden. Aber nicht zu lange kneten!
Den Teig auf einem Backblech ausrollen (am besten mit einem Backrahmen arbeiten – siehe Anmerkung unten) und das Blech für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Im Anschluss die Aprikosenkonfitüre auf den ausgerollten Teig streichen und das Ganze noch einmal in den Kühlschrank stellen.

Butter, Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben und erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Nüsse, Rum und Wasser per Hand in die Butter-Zucker-Masse rühren und auf den Teig geben.
Bei 175° C 25 Minuten backen.
Die Nussecken etwas abkühlen lassen und dann lauwarm schneiden. Das funktioniert super mit einem Pizzaroller.
Wer es schokoladig mag, kann die Enden der ausgekühlten Nussecken in flüssige Zartbitterkuvertüre tauchen, auf einen Gitterrost legen und die Schokolade abtropfen bzw. fest werden lassen.

Tipps:
Ich verwende bei Blechkuchen grundsätzlich einen viereckigen, verstellbaren Backrahmen. Das gibt einen wunderbaren Rand und keinerlei unansehnliche Reste. Demnächst zeige ich das noch einmal im Detail mit Bildern.
Manchmal lässt sich Marmelade nicht gut verstreichen. Einfach kurz erwärmen. Sie wird dadurch flüssiger und lässt sich super verarbeiten. Eventuell noch durch ein Sieb passieren, um die Stücke zu entfernen.
Gehackte Walnüsse gibt es nicht überall zu kaufen. Ich nehme immer Walnusskerne, stecke sie in einen Gefrierbeutel und rolle mit dem Nudelholz darüber. Das gibt wunderbare Walnussstückchen.

Liebe Grüße von eurem
Backluder

Nougatstangen

Ohne mich selbst loben zu wollen, muss ich sagen, dass ich heuer alle von mir gebackenen Plätzchensorten weiterempfehlen kann. Es ist aber so, dass es trotz allem einen unangefochtenen Lieblingskeks gibt, der, wenn er erst einmal entdeckt wird, immer ruckzuck vom Plätzchenteller verschwindet. Unter den anderen Keksen erscheint er eher unscheinbar, aber geschmacklich spielt er alle Trümpfe aus.
Nicht ohne Grund ist er seit über 20 Jahren auf der “Must-have-Plätzchen-Liste” gaaanz weit oben.

Tatatataaaaa – darf ich vorstellen: Die süßeste Versuchung seit es Plätzchen gibt – die Nougatstange

Das kommt rein: (Ich mache meistens gleich die doppelte Menge)

200 g Butter
100 g Puderzucker
Mark einer Vanilleschote (ersatzweise Vanillezucker)
3 Eigelb
1/2 TL Zimt
200 g Mehl
1 gestrichenen TL Backpulver
130 g gemahlene Haselnüsse
Nussnougat (für die Füllung)

So geht’s:
Die Butter schaumig schlagen. Den gesiebten Puderzucker, den Zimt und das ausgekratzte Vanillemark einrühren. Nach und nach die Eidotter zugeben und alles gut verrühren. Zuletzt das gesiebte Mehl, das Backpulver und die Haselnüsse unterheben oder vorsichtig unterrühren.

Einen Teil der Masse in einen Gefrierbeutel füllen und eine Ecke mit einer Schere abschneiden. Achtung – eine kleine Öffnung reicht. Die Stangen gehen beim Backen noch auf und werden breiter. Durch die Öffnung wird die Teigmasse direkt auf das mit Backpapier ausgelegte Blech  gespritzt. Eventuell muss man mit einem Messer die Teigwurst abschneiden. Mit etwas Übung geht das beidhändig recht flott. Ein kleiner Tipp noch: Damit es die Teigmasse beim Spritzen nicht hinten aus dem Gefrierbeutel drückt, dichte ich ihn mit einer Verschlussklammer (z.B. vom schwedischen Möbelhaus) ab.

Anmerkung: Wer einen Spritzbeutel mit Aufsatz für Spritzgebäck hat, kann natürlich auch diesen verwenden.

Das Ganze bei 180°C für 8-10 Minuten in den Backofen schieben.

Wenn die Kekse ausgekühlt sind, Nuss-Nougat leicht erwärmen (dann lässt er sich leichter verarbeiten) und mit einem Besteckmesser auf einen Keks schmieren. Einen zweiten Keks als Deckel drauf und das war es auch schon.
Wer Dekolust verspürt, kann ein Stangenende auch noch in Kuvertüre tauchen. Aber dann ganz schnell in den Mund damit.

Liebe Grüße von eurem
Backluder

Weihnachtsplätzchen

Aufgrund meines ärztlich verordneten Sportverbots, habe ich gerade viel Zeit. Und was könnte man mit viel Zeit in der Adventszeit sinnvoll anfangen?

Richtig! Plätzchen essen!

Aber vorher muss man die kleinen Scheißerchen erst einmal backen. Hm – ich wollte schon längst einmal ein paar neue Sorten testen, aber in den letzten Jahren wurden es letztendlich immer wieder die gleichen Lieblingssorten: Nougatstangen, Vanillekipferl, Nussschnitten, Rosinenhaufen und Cantuccini.

Das sollte dieses Jahr anders werden!

Deswegen wurden zuerst einmal die bisherigen Standardsorten in Frage gestellt. Vanillekipferl (mag ich zwar gerne, aber eigentlich backe ich sie in erster Linie für meine Mama) und Cantuccini (die gibt es bei uns auch unter dem Jahr) fielen dem Rotstift zum Opfer.

Dann wurden tagelang sämtliche Zeitschriften, lose gesammelten Rezepte (unglaublich was sich da so über die Jahre ansammelt) und Bücher in meinem “Backluderregal” gewälzt und gewissenhaft im Internet recherchiert, um auch ganz sicher die allerleckersten der leckeren Plätzchenrezepte aufzustöbern und dann noch nach eigenem Gusto anzupassen. Herr Backluder ist ja inzwischen so einiges gewohnt, trotzdem hatte er irgendwann keine Lust mehr, zum x-ten Mal die Backprioritätenliste im Detail durchzudiskutieren. Komisch – versteht ihr das?

Am ersten Adventswochenende wurde dann endlich die Küchenmaschine angeworfen – bis sie heiß lief. Hier seht ihr das Ergebnis meines Backmarathons (schließlich wurden die Rezepte nicht einfach, sondern x-fach produziert):

Die Plätzchen schmecken alle superlecker – jedes auf seine Art – es ist kein gravierender Fehlgriff dabei. Vor allem schmecken sie mit jedem Tag, an dem sie durchziehen können, noch einen Tick besser. Wo soll das noch hinführen? Ich glaube die Waage muss ausziehen… ;-)

Mal sehen, welche Sorten es nach der vierwöchigen Testphase schaffen, in den Kreis der absoluten Lieblingsplätzchen aufgenommen zu werden, um dann jedes Jahr gebacken zu werden. Bericht folgt.

Rezepte folgen natürlich auch….

Zimtstern

 

 

Das Zimtsternrezept gab es ja schon einmal. Ihr findet es hier.

 

 

Viele liebe Grüße von eurem
Backluder

Überraschungsespresso meets Cantuccini

Zumindest eine Person wird sich über diesen Blogeintrag riesig freuen. Meine Schwester. Sie liebt nämlich dieses Dessert und würde am liebsten täglich Überraschungsespresso geliefert bekommen. Ja Lieblingsschwester – und dabei ist heute nicht einmal Weihnachten.

Und trotzdem gibt es Überraschungsespresso….
Überraschungsespresso habe ich dieses Dessert getauft, weil es auf den ersten Blick wie ein Espresso wirkt, aber man spätestens beim ersten Trinkversuch klar wird, dass da etwas nicht stimmt. Unter der feinherben Espressohaube verbirgt sich ein leckeres Panna Cotta. Beim nächsten Mal mache ich ein Bild vom “Anstich” und liefere es nach.

Das kommt rein:

500 ml Sahne
50 g Zucker
1 Vanilleschote
8 g Agartine
130 ml starker Espresso

So geht’s:

Die Sahne zusammen mit dem Zucker und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote in einen Topf geben und langsam erhitzen. Wenn das Ganze zu sprudeln beginnt, 5 g Agartine einrühren und 2 Minuten leicht köcheln lassen. Die Masse in Espressotassen (Dessertschalen , Gläser etc. gehen natürlich genauso und sind vor allem größer) füllen und in den Kühlschrank stellen. Die Menge reicht für ca. 14 Espressotassen.

Nach ein paar Stunden sollte die Masse fest sein und jetzt kann man die Espressohaube zubereiten. Dafür den Espresso in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Wenn der Espresso zu sprudeln beginnt,  3 g Agartine zugeben und unter Rühren 2 Minuten ganz leicht köcheln lassen.
Achtung: Das Erhitzen ist notwendig, um die Agartine verarbeiten zu können. Aber nicht zu heiß werden lassen, sonst wird der Kaffee bitter.

Den Espresso mit der Agartine etwas abkühlen lassen (aber nicht zu lange, sonst geliert die Agartine) und dann auf die Sahnemasse in die Espressotassen füllen (ca. 3 mm). Dann wieder ab damit in den Kühlschrank und warten – am besten über Nacht.

 

Und dazu schmecken leckere Cantuccini

Das kommt rein:

250 g Mehl
175 g Zucker
1 TL Backpulver
2 EL Vanillezucker
etwas Bittermandelöl (je nach Geschmack)
1 Prise Salz
25 g Butter
2 Eier
175 g geschälte Mandeln (oder Mandeln mit Haut in kochendes Wasser geben und selbst schälen)

So geht’s:

Mehl mit dem Backpulver vermischen und zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Bittermandelöl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und vermischen. Butter und Eier hinzugeben und mit dem Knethaken verrühren. Zuletzt die Mandeln zugeben und unterkneten. Den Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Teig in 6 Teile teilen und jeweils eine ca. 25 cm lange Rolle daraus formen. Die Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 200°C (vorheizen!) 15 Minuten backen. Danach auskühlen lassen und im Anschluss schräg in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben noch einmal auf das Backblech legen und bei 200°C noch einmal 10 Minuten backen.

Euer Backluder

 

 

 

 

Weincreme meets Zimtstern

Wie versprochen gibt es noch die Rezepte von meiner Silvestertrilogie. Beginnen möchte ich mit der Weincreme.Das kommt rein (reicht für ca. 10 kleine Gläschen):

300 ml Weißwein (funktioniert genauso mit Rotwein)
200 ml Wasser
90 g Zucker
1 Päckchen Sahnepudding (wahlweise Vanillepudding oder Stärke + Mark einer Vanilleschote)
200 ml Schlagsahne

Für die Deko: Kuvertüre

So geht’s:

Aus Wasser, Wein, Zucker und Puddingpulver einen Pudding kochen: Wasser und Wein in einen Topf geben. Davon etwas Flüssigkeit (ca. 7 EL) abnehmen und zusammen mit dem Zucker und dem Puddingpulver in einer großen Tasse zu einer homogenen Masse verrühren (bis keine Klümpchen mehr da sind).

Das Wasser-Wein-Gemisch erhitzen. Wenn es kocht, von der Kochstelle nehmen und die angerührte Masse unter ständigem Rühren zugeben. Eventuell noch einmal kurz auf die Platte stellen – bis die ersten Blubberblasen entstehen. Danach den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und unter die abgekühlte Puddingmasse rühren.

Dekorieren kann man nach Lust und Laune. Zum Beispiel ein Tupfen Sahne, eine Weintraube oder ein Schokoplättchen. Ich habe mich anlässlich des Jahreswechsels für einen 2013 Schriftzug entschieden. Hierfür habe ich im Wasserbad etwas Kuvertüre geschmolzen, mir aus Pergamentpapier ein Spritztütchen gebastelt und damit freihändig auf Backpapier die Zahlen gespritzt. Die Teile sind recht zerbrechlich. Deswegen habe ich das Backpapier erst einmal für 15 Minuten in den Kühlschrank gelegt und dann vorsichtig mit einem scharfen Messer die Zahlen abgenommen. Das ging problemlos – mir ist nur eine einzige gebrochen.

Jetzt fehlt noch der Zimtstern. Hier habe ich gleich eine größere Menge produziert. Ich liebe Zimsterne…..

Das Rezept habe ich von Chefkoch und will euch meine leicht angepasste Version nicht vorenthalten:

Das kommt rein:

500 g gemahlene Mandeln
300 g Puderzucker
2 TL Zimt
2 EL Mandellikör (z.B. Amaretto)
2 Eiweiß

110 g Puderzucker
1 Eiweiß

So geht’s:

Mandeln, Puderzucker und Zimt vermischen. Mandellikör und 2 Eiweiß zugeben und das Ganze mit dem Knethaken verrühren.  Die Masse mit den Händen zu einem glatten Teig formen und portionsweise auf einer mit Puderzucker (oder wahlweise Mehl) bestäubten Fläche ausrollen (je nach Geschmack ca. 4-8 mm dick).
Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Das dritte Eiweiß unter Zugabe des Puderzuckers sehr steif schlagen. Mit dieser Masse die Sterne bepinseln.

Die Sterne bei 150° (Ober/Unterhitze) 10-15 Minuten backen.

Euer Backluder