Mohnschnecken

Nachdem Herr Backluder ein großer Mohnfan ist und auch ich inzwischen meine Leidenschaft für die schwarzen Kügelchen entdeckt habe, wurde dieses Jahr ein Backexperiment in Sachen Mohnplätzchen gestartet.

Die an die Kekse gestellten Kriterien:
– unkompliziert in der Zubereitung
– nett anzusehen
– viiiiiel Mohn
– und natürlich lecker!

Meine erste Idee war es, Engelsaugen (Husarenkrapfen) zu backen und die Marmeladenfüllung in der Mitte einfach durch eine Mohnfüllung zu ersetzen. Das Ergebnis war gut, aber irgendwie ein bisschen trocken und das Verhältnis von Teig- zu Mohnmenge konnte mich auch nicht ganz überzeugen. Da war noch Luft nach oben.
Bei der Überlegung, wie ich mehr Mohn unterbringen könnte, bin ich auf die Schneckenform gekommen. Also Rezept überlegt – getestet – und feststellen müssen, dass die Keksrolle durch die viele Füllung beim Schneiden nicht mehr in Form bleibt. Und jetzt? Kurz nachgedacht und die Kekse über Nacht in den Kühlschrank gegeben, damit sie richtig fest werden konnten. Am nächsten Tag ließen sie sich problemlos schneiden und sahen somit auch appetitlich aus.
Jetzt mussten sie nur noch schmecken. Und das haben sie! So gut, dass sie sich einen festen Platz auf meinem Plätzchenteller erobert haben und im nächsten Jahr wieder gebacken werden.

Das kommt rein:

Teig:
300 g Mehl
90 g Zucker
1 Vanillezucker
1 EL Mohn (ungemahlen)
1 Ei
200 g Butter (kalt)

Füllung:
190 g Mohn (gemahlen bzw. gequetscht)
40 g Butter
90 ml Milch
1 Vanillezucker
60 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

So geht’s:

Für den Mürbteig Mehl, Zucker, Vanillezucker und Mohn in einer Schüssel vermischen. Ei und kalte Butter (in kleinen Stücken) zugeben. Alles zügig mit der Hand verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie geben und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Für die Füllung Butter und Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Mohn, Zucker und Salz zugeben und  das Ganze unter Rühren noch einmal aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen und die Masse ca. 15 Minuten abkühlen lassen, bevor das Ei eingerührt wird. Mohnfüllung auskühlen lassen.

Aus dem Teig und der Fülle zwei Mohnrollen machen. Hierfür die Hälfte des Teiges rechteckig ausrollen (ca. 30 x 17 cm) und mit der Hälfte der Mohnfüllung bestreichen. Von der breiten Seite her aufrollen (möglichst wenig Lufteinschlüsse). Die Rolle straff in Frischhaltefolie wickeln. Damit die Rolle in Form bleibt, verdrehe ich die Folie an den Enden. Jetzt muss die Rolle über Nacht gut gekühlt werden, damit sie sich beim Aufschneiden möglichst wenig verformt.
Aus dem restlichen Teig und der Füllung eine zweite Rolle fertigen und diese ebenfalls kühlen.

Am nächsten Tag eine Teigrolle aus dem Kühlschrank nehmen, Folie entfernen und sofort mit einem scharfen Messer ca. 5 mm dicke Scheiben abschneiden. Diese auf dein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 180 °C ca. 10 Minuten backen. Wenn die Schnecken ganz leicht braun werden, müssen sie raus.

Tipps:
Man kann bei der Mohnmasse auch mit Aromen arbeiten. Beispielsweise mit Vanille, Zimt, Rum, Zitrone oder Marzipan.
Das Ausrollen funktioniert super, wenn man den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie legt. Anschließend die obere Folie abnehmen und die untere zum Aufrollen und Einpacken für die Kühlung verwenden.

Viele liebe Grüße
von eurem Backluder

Weihnachtsbäckerei 2020

2020. Was für ein verrücktes, abgefahrenes Jahr. Jegliche Pandemie-Prophezeiungen in dieser Größenordnung und die damit verbundenen Maßnahmen hätte ich noch Anfang des Jahres klar in der Kategorie „Science Fiction“ verbucht. Corona hat unser aller Leben verändert. Mal mehr, mal weniger – manchmal leider auch auf brutale Art und Weise.

Umso wichtiger war es für mich, zumindest in der Adventszeit ein bisschen „Normalität“ zu schaffen. Und zwar in Form von köstlichen Weihnachtsplätzchen. Ich habe dieses Jahr wohl zum ersten Mal nicht ein einziges Mal in Erwägung gezogen, aufs Plätzchenbacken zu verzichten.

Die Entscheidung, welche Sorten heuer in die Backröhre geschoben werden, war nicht ganz einfach. Neben den altbewährten und heißgeliebten Klassikern, die von vornherein gesetzt sind, experimentiere ich jedes Jahr auch mit neuen Sorten. Dieses Mal waren das die Powidl-Taschen, die Zimtschnecken und die Mohnkringel.

Aufmerksame Leser meines Blog werden einwenden, dass Mohnschnecken schon einmal auf meinem Plätzchenteller vertreten waren. Ja richtig – 2018 – aber nachdem ich damals ein Rezept aus dem Internet verwendet habe und mich dieses nicht restlos überzeugt hat, habe ich heuer für mich persönlich nahezu perfekte Mohnschnecken kreiert. Sie haben es auf Anhieb in die Kategorie „Must-Have“ meiner Plätzchenbackliste geschafft. Vielleicht schmecken euch die süßen Schnecken genauso gut wie mir.

Darf ich vorstellen? Das Backluder-Plätzchenaufgebot 2020:

  • Nussschnitten
    Nach einem alten und streng gehüteten Familienrezept. Das ist das einzige Rezept, das ich wie einen Schatz hüte.
  • Schokoladenbrot
    Das gab es bei uns schon in meiner Kindheit. Ich habe es viele Jahre nicht mehr gebacken und jetzt für mich wiederentdeckt.
  • Tonka-Traumstücke
    Die für mich noch bessere Alternative zu Vanillekipferln.
  • Rosinenhäufchen
    Sie sind ganz schnell gebacken und total lecker.
  • Elisen-Lebkuchen
    Einfach nur gut. Und das, obwohl ich doch eigentlich kein Orangeat und Zitronat mag.
  • Zimtschnecken
    Erstmalig gebacken und beim ersten Verkosten fand ich sie gut, aber sie blieben hinter meinen Erwartungen zurück. Mit den Tagen wurden sie aber immer besser und inzwischen finde ich sie super.
  • Florentiner
    Die Lieblingsplätzchen von Herrn Backluder. Also jeder Jahr gesetzt.
  • Mohnschnecken
    Eine neue Eigenkreation mit dem Potenzial zum Klassiker.
  • Spitzbuben
    Ein Muss auf dem Plätzchenteller. Heuer in drei Varianten gefüllt: Himbeere, Quitte und Johannisbeere.
  • Nougatstangen
    Ich liebe Nougat und ich liebe meine Nougatstangen. Sie gehören für mich zum Advent wie saure (vegetarische) Bratwürste zum Heiligen Abend.
  • Powidl-Täschchen
    Eine neu erprobte Sorte. Aber da wird es wohl bei dem einmaligen Backversuch bleiben. Trifft meinen Geschmack leider gar nicht. Und das, obwohl ich total auf Powidl (Zwetschgenmus) stehe.
  • Schoko-Crossies
    Meine absoluten Lieblings-Schoko-Crossies. Besser als alles, was es zu kaufen gibt. Viel Crunch und wenig Schokolade. Heuer in den Geschmacksrichtungen Vollmilch, Kaffee und weiße Schokolade mit Kokos. Ich mag sie alle drei.

Ich wünsche euch eine schöne, ruhige Adventszeit und einen immer vollen Plätzchenteller!

Viele liebe Grüße!
Euer Backluder

 

Tonka-Traumstücke

Jedes Jahr im November stellt sich mir die gleiche Frage: „Backe ich heuer Plätzchen und wenn ja, welche?“. Meist werden dann Kollegen, Bekannte, Freunde (einfach so gut wie jeder, der meinen Weg kreuzt) befragt, welche Plätzchen ihrer Meinung nach ein Muss auf dem Weihnachtsteller sind. Neben Spitzbuben und Nougatstangen werden so gut wie immer auch Vanillekipferl genannt. Ich mag Vanillekipferl gerne, muss aber zugeben, dass sie es bisher nicht in den Olymp meiner Lieblingsplätzchen geschafft haben.

Bisher – denn die Tonka-Traumstücke erinnern hinsichtlich Konsistenz und Geschmack sehr stark an Vanillekipferl, meiner Meinung nach schmecken sie aber noch besser. Die Tonkabohne liefert einfach ein ganz besonderes Aromaerlebnis. Zudem sind die Traumstücke unglaublich schnell gemacht. Sie lassen sich auch in größeren Mengen schnell produzieren und eignen sich dadurch super zum Verschenken.

Tonks-Traumstücke

Tonka-Traumstücke

Das kommt rein:

200 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
1 Vanillezucker
1/4 Tonkabohne gerieben
2 Eigelb (ca. 40 g)

50 g Puderzucker
1 Vanillezucker
1/4 Tonkabohne gerieben

So geht’s:

Mehl in eine Schüssel geben. Butter, Zucker, Vanillezucker und geriebene Tonkabohne dazu und alles verkneten. Ich mache das immer mit den Händen. Aus dem Teig fingerdicke Würste rollen und davon etwa 2 cm dicke Scheiben abschneiden.
Die Traumstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen.
Kurz abkühlen lassen, aber noch warm in der Puderzuckermischung wälzen.

Tipp:
Hartgesottene Vanillekipferl-Liebhaber können, um ihrem Lieblingskeks näher zu kommen, natürlich die Tonkabohne durch Vanille(-zucker) ersetzen.

Weihnachtliche Grüße
von Eurem Backluder

„Plätzchen über Plätzchen“ oder „Weihnachten kann kommen …“

In machen Dingen bin ich eigen, um nicht zu sagen stur. Zum Beispiel wenn es darum geht, die ersten Plätzchen oder den ersten Glühwein zu genießen. Niemals nicht vor dem 1. Advent! Umso mehr freue ich mich dann jedes Jahr auf die Eröffnung der Plätzchensaison, verbunden mit dem inzwischen traditionellen Glühweinanstich (da ist Herr Backluder Spezialist – sein selbstgebrauter Glühwein ist eine Wucht).

Normalerweise nutze ich immer das erste Adventswochenende, um mit der Weihnachtsbäckerei loszulegen. Natürlich begleitet von „Last Christmas“, „Jingle Bells“ und Co. Was meine über viele Jahre angesammelte „Christmas Mix Hitsammlung“ eben so hergibt.

In diesem Jahr hat sich für den Adventssamstag Besuch angekündigt und so musste bereits eine Woche vorher die Plätzchenproduktion angeworfen werden. Schließlich wollte ich unsere Gäste mit selbstgemachten, weihnachtlichen Backluder-Leckereien  beglücken. Nachdem ein Wochenende nicht reichte, um meine Wunschbackliste abzuarbeiten, wurde letzte Woche jeden Abend nach der Arbeit noch eine Sonderschicht eingelegt.

Apropos Wunschbackliste – um auch mal neuen Plätzchensorten eine Chance zu geben, habe ich mir in diesem Jahr zur Auflage gemacht, ausschließlich neue, oder zumindest abgewandelte Rezepte zu erproben. Das bedeutete natürlich auch, auf alle bewährten Lieblingsplätzchen (ich sag nur Nougatstangen) zu verzichten. Puh …

Inspiriert von Büchern, von Zeitschriften und natürlich auch von Einträgen im Netz habe ich mich letztendlich für 10 Sorten entschieden. Es ist wirklich der Wahnsinn, über wie viele, unglaublich lecker klingende Rezepte ich gestolpert bin. Um nicht die gesamte Adventszeit vor dem Backofen zu verbringen, musste ich aber meine „Das-will-ich-unbedingt-auch-mal-backen-Liste“ rigoros kürzen. Nach der Erstverkostung ist klar: Alles gut – ich würde keinen der Kekse von meinem (Plätzchen-)Teller stoßen. Ausnahmslos empfehlenswert – jeder auf seine Weise.

Die Backluder-Plätzchenparade 2018:
Cappuccino-Crossies
Chia-Mandel-Kugeln (vegan)
Himbeer-Nussschnitten
Mohnschnecken
Nougat-Tuffs
Likörspitzen
Spitzbuben (in 3 Formen mit verschiedenen Marmeladenfüllungen)
Rosinenhäufchen
Tonka-Traumstücke
Zwetschgentaler

Ich werde in der nächsten Zeit möglichst viele der Plätzchenrezepte einstellen. Ihr dürft euch natürlich gerne Rezepte wünschen. Ich werde versuchen, sie bevorzugt zu bearbeiten. 🙂

Plätzchenteller

Und – außer Konkurrenz (oder sind Lebkuchen Plätzchen?) – meine bewährten Eisenlebkuchen.

Etageren

Die Kaffeetafel wurde dann noch durch meinen Lieblings-Apfelkuchen vervollständigt. Natürlich im Adventslook … 🙂

Apfelkuchen

Kaffeetafel

Kaffeetafel 2

Viele liebe Grüße und eine schöne Adventszeit!
Euer Backluder

Plätzchenparade 2016

Ich muss zugeben – ein bisschen plagt mich schon das schlechte Gewissen. Das Jahr war so arbeits- und ereignisreich, dass ich über längere Zeit hinweg einfach nicht dazugekommen bin, meinen Blog mit Beiträgen zu füttern. Aber ich gelobe feierlich Besserung!

Vielen Dank noch einmal an alle, die immer wieder nach neuen Rezepten gefragt haben. Es ist schön, zu wissen, dass es so viele treue Leser und Nachbäcker gibt. Und natürlich bin ich in den letzten Monaten nicht auf der faulen Backluderhaut gelegen, sondern habe weiterhin fleißig gebacken, experimentiert und Futter für meinen Blog gesammelt.

Viel Inspiration habe ich mir beispielsweise im Rahmen meines Einsatzes als „Bergbauernhelferin“ in Südtirol geholt. Auch mein Londontrip mit einem Besuch der „Hummingbirdbakery“ und einem Abstecher zu „Peggy Porschen“ war ein Erlebnis, das das Backluderherz höher schlagen ließ. Aber darüber werde ich in einem eigenen Blogeintrag berichten.

Heute möchte ich mich nämlich voll und ganz den Ergebnissen meiner adventlichen Plätzchenbackaktion widmen. Nachdem mein Blogeintrag von Weihnachten 2014 (siehe Foto unten) leider einem Blogtotalabsturz zum Oper fiel und ich mich im letzten Jahr auf das Backen von Lebkuchen beschränkte, wird es höchste Zeit, mal wieder ein paar köstliche Plätzchen vorzustellen.

Heuer habe ich mich größtenteils auf meine bewährten Klassiker konzentriert und diese Entscheidung war goldrichtig. Ich liebe sie alle und es fällt mir echt schwer, Favoriten zu nennen. Aber wenn ich mich festlegen müsste, würde ich wohl die Florentiner (Rezept folgt) als ganz besonderes Geschmackserlebnis hervorheben.

Von links nach rechts im Uhrzeigersinn:

– Rosinenhäufchen
Zimtsterne
Nougatstangen
– Schokobrot
– Spitzbuben
– Florentiner

Ach ja – das Foto von meinem Weihnachtspost 2014, der irgendwo im Internetnirvana verschwand, möchte ich euch nicht vorenthalten. Dafür waren die Plätzchen einfach vieeeel zu lecker!

Viel Spaß beim Plätzchenbacken und -essen
wünscht euch euer Backluder

Elisenlebkuchen

Was macht das Backluder traditionell jedes Jahr am 1. Adventswochenende? Na klar – Plätzchen backen.

Nachdem mich heuer der vorweihnachtliche Wahnsinn voll im Griff hat, habe ich mich schweren Herzens dazu durchgerungen, dieses Jahr den Backofen kalt zu lassen. So ganz plätzchenlos möchte ich natürlich nur ungern durch den Advent gehen. Deswegen hoffe ich insgeheim darauf, dass meine Familie und meine Freunde mir großzügig das eine oder andere Ergebnis ihrer Weihnachtsbäckerei abtreten. 😉

Einen Vorteil bringt das Ganze aber mit sich: Die Chance, mich endlich einmal an anderen, vorweihnachtlichen Gebäcken, wie Stollen, Lebkuchen, Gewürzkuchen etc., zu testen. Diese sind bisher aufgrund des Plätzchenoverflows jedes Jahr auf der Strecke geblieben. Denn – kaum zu glauben – selbst mir reicht es irgendwann mit dem Süßkram.

Aber ihr seht schon – so ganz kalt darf der Backofen dann doch nicht bleiben…
Also – was soll das erste Testobjekt werden? Ganz klar: Lebkuchen!

Lebkuchen
Und zwar nicht irgendwelche Lebkuchen, sondern feinste Elisenlebkuchen! Zum Glück hat mir eine Arbeitskollegin (ganz lieben Dank an Christine!) ihr bewährtes Rezept verraten und so habe ich mich am Adventssamstag in die Backstube gestellt und voller Begeisterung mehr als 100 Lebkuchen (3-fache Rezeptmenge) produziert, mit denen ich jetzt meine Lieben verwöhnen kann. Und vielleicht fällt ja im Gegenzug das eine oder andere Plätzchen für mich ab… 😉

Ich mag eigentlich kein Orangeat und Zitronat und hatte anfangs große Bedenken, ob die Lebkuchen auch schmecken würden. Letztendlich habe ich mich dann aber auf die Empfehlung meiner Kollegin verlassen und diese Entscheidung nicht eine Sekunde bereut. Kaum kamen die ersten, frisch gebackenen Lebkuchen aus dem Ofen, wurden sie auch schon verkostet und für extremst lecker befunden. Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob mir die Lebkuchen pur, mit Zartbitter- oder mit Vollmilchhülle am besten schmecken. Hm – für diese schwierige Entscheidung muss ich wohl noch ein paar Verkostungs-Testreihen fahren…. 😉

Das kommt rein (bei mir wurden es 38 Lebkuchen):
6 Eier
180 g brauner Zucker
40 g Honig
2 TL Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
250 g gemahlene Mandeln
250 g gemahlene Haselnüsse
200 g Orangeat
200 g Zitronat
Oblaten (ich habe 70 mm verwendet)
ca. 200 g Kuvertüre

So geht’s:
Orangeat und Zitronat zerkleinern. Ich habe das mit dem Mixer gemacht, geht aber auch mit einem Messer.
Eier, Zucker und Honig schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten unterrühren. Den Teig auf die Oblaten streichen (siehe Tipp)Die Lebkuchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 150°C 25 Minuten backen.

Tipp:
Damit die Lebkuchen auch optisch ein Highlight werden, habe ich eine Lebkuchenglocke verwendet. Es gibt sie in verschiedenen Durchmessern (5 cm, 7 cm und 9 cm). Ich habe mich für die mittlere Größe entschieden. Mit ihrer Hilfe werden alle Lebkuchen gleich groß und sehen fast aus wie vom Bäcker.

Viele liebe Grüße
von eurem Backluder